Arbeitsbereiche

Internationaler Dialog

Emanzipatorische Theaterpraxis ist in Deutschland ein Bereich, bei dem noch viel Entwicklungsbedarf besteht und bei dem wir gerade auch von Erfahrungen aus den Ländern lernen können, in die üblicherweise europäische Entwicklungshelfer-Innen entsandt werden. Wir organisieren Fachkräftebegegnungen mit Theaterma-cherInnen aus dem globalen Süden, um fachlichen Austausch, gegenseitige Unterstützung und Vernetzung zu ermöglichen und um auf gleicher Augenhöhe andere Ansätze und Perspektiven kennenlernen zu können. Wir führen Projekte mit unseren Partnern durch, beraten sie und lassen uns von ihnen beraten. Aus den sabisa-Begegnungen sind bereits neue Kooperationen zwischen den Partnern enstanden.

Fortbildung

Ansätze emanzipatorischer Praxis in Pädagogik und Theater, die im globalen Süden entwickelt wurden, sind hierzulande wenig bekannt. Deshalb organisieren wir Fortbildungen und Veranstaltungen mit ReferentInnen aus dem Süden und bieten eigene Fortbildungen für MultiplikatorInnen an, um Theater und Performance als Kommunikationsmedium in Schule, Bildungs- und Stadtteilarbeit zu fördern.

Vor Ort

Interkultureller Austausch muss nicht auf internationaler Ebene, sondern kann vor unserer eigenen Tür stattfinden. Wir nutzen Theater und Performance in unterschiedlichen pädagogischen und sozialen Bereichen und sind in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit aktiv. Wir wenden emanzipatorische Ansätze in der lokalen Praxis an, führen Theaterprojekte durch und entwickeln neue Konzeptionen. Mit unserer Arbeit unterstützen wir die Kommunikation im Stadtteil.

Forschung

Pädagogische und künstlerische Praxis sind bei uns eng mit theoretischer Diskussion und forscherischer Tätigkeit verbunden. Durch wissenschaftliche Arbeit wollen wir Austausch und Begegnung auf fachlicher Ebene vertiefen und Forschung über Theater mit Forschung durch Theater verknüpfen. Konzeptionelle Weiterentwicklungen werden erprobt und neue Projektpraxis wird wissenschaftlich begleitet und unterstützt.