Rückblick

Kommunikation in Konflikten '03

Juni-Juli 2003

"Kommunikation in Konflikten – Konfliktbearbeitung mit kreativen Medien (2003)"
Fachkräftebegegnung mit TheaterpädagogInnen aus Kenia, Malawi, Sambia und Südafrika in Berlin.
In Zusammenarbeit mit dem Weltfriedensdienst e.V., InterACT und der LAG Spiel und Theater Berlin e.V. Gefördert durch das Bundesministerium für Zusammenarbeit und Entwicklung, die Stiftung umverteilen! und den Evangelischen Entwicklungsdienst e.V.
Fachkräftebegegnung mit TheaterpädagogInnen aus Kenia, Malawi, Sambia und Südafrika in Berlin.
In Zusammenarbeit mit dem Weltfriedensdienst e.V., InterACT und der LAG Spiel und Theater Berlin e.V.
Gefördert durch das Bundesministerium für Zusammenarbeit und Entwicklung, die Stiftung umverteilen! und den Evangelischen Entwicklungsdienst e.V.
Im Sommer 2003 veranstaltete sabisa als Fortführung aus dem Vorjahr eine dreiwöchige Fachkräftebegegnung mit sechs TheaterpädagogInnen aus Kenia, Malawi, Sambia und Südafrika. Die Gäste präsentierten ihre Arbeit und Projekte in einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung und vertieften sie in Workshops. Sie nahmen selbst gemeinsam mit deutschen MultiplikatorInnen und Interessierten an Fortbildungen zu Theater im sozialen Kontext und in der Konfliktbearbeitung teil und waren zu einem "Berliner Fachgespräch" der Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater Berlin eingeladen. Mehrere soziokulturelle Einrichtungen wurden besucht, u.a. auch das Projekt DOMINO – Zivilcourage im Rampenlicht in Halle/Merseburg, an dessen Straßentheatertagen die Gruppe teilnahm und für die sie gemeinsam mit der dortigen Aktionstheatergruppe eine Performance entwickelte.
Der fachliche Austausch war besonders durch die gemeinsame praktische Arbeit sehr intensiv. Im Zentrum der Diskussion stand immer wieder die Frage nach der Bedeutung von Community Theatre im Spannungsfeld von Tradition und sozialem Wandel und der damit verbundenen Verantwortung.
Zusätzlich gehörte zum Programm ein Workshop zur Entwicklung von zukünftigen Projektideen. Der erwies sich als sehr fruchtbar: so entwickelten eine südafrikanische und eine kenianische Theaterpädagogin ein Projekt zum Thema Gewalt gegen Frauen, das in beiden Ländern parallel durchgeführt werden wird. Viele sabisa-Aktivitäten haben ebenfalls ihre Wurzeln in diesem Austausch.