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Aarohan Theatre

Kathmandu, Nepal

Aarohan Theater ist eine Organisation darstellender Künste, die 1982 in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu als unabhängiger Kunst- und Theaterverein etabliert wurde. Die Theatergruppe experimentiert mit verschiedenen Genres und darstellerischen Formen, von Straßentheater bis klassischem Bühnentheater und hat zusätzlich Erfahrungen mit der Zusammenarbeit mit Fernsehen und Radio. In den letzten Jahren ist Aarohan auch eine der führendsten alternativen Theaterausbildungsstätten im Nepal. Durch ihre künstlerische Arbeit will Aarohan einen Beitrag zu einem ästhetischen und gerechteren gesellschaftlichen Zusammenleben ohne Angst und Diskriminierung. Soziale Gleichheit, Pluralismus und Demokratie sind Leitziele in der Theaterarbeit.

www.aarohantheatre.org

Amani Peoples’ Theatre

Nairobi, Kenia

Amani People’s Theatre (APT) ist eine Vereinigung von KünstlerInnen und FriedensaktivistInnen, die partizipative Methoden wie z.B. Forumtheater einsetzen, um Reflexion über Themen wie Konflikttransformation und Frieden zu ermöglichen. Der „Theater für den Frieden“-Prozess vereint Bildung, Unterhaltung und Forschung, um sich mit Konfliktthemen in ihrem jeweiligen Kontext auseinanderzusetzen und die Suche nach kreativen gewaltfreien Lösungen zu unterstützen. APT arbeitet vor allem mit communities im ländlichen und städtischen Kenia. Die Arbeit der Gruppe ist sowohl von den pädagogischen und therapeutischen als auch von den Mediationselementen des indigenen afrikanischen Theaters und von den Brasilianern Augusto Boal und Paulo Freire inspiriert. APT nahm an der Fachkräftebegegnung "Kommunikation in Konflikten 2003" teil und gestaltet gemeinsam mit sabisa und dem Mothertongue Project Performance und Workshop auf der Friedenspädagogik-Konferenz in München im Februar 2004.
www.aptkenya.org

Community Arts Project

Kapstadt, Südafrika

Community Arts Project (CAP) wurde 1977 gegründet, um einen Ort für künstlerische Aktivitäten außerhalb der Apartheid-Restriktionen zu etablieren und bietet heute Ausbildungen für arbeitslose junge Menschen in den darstellenden und bildenden Künsten an. Die Ausbildung soll es den jungen Menschen ermöglichen, durch ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in den Künsten, selsbständing ein Einkommen zu erwirtschaften. 2002 kam Mandla Mbothwe, damals Theaterpädagoge bei CAP, als Teilnehmer des sabisa austauschprojekts "Kommunikation in Konflikten" nach Berlin. Inzwischen ist Mandla Dozent an der Universität Kapstadt zuständig für den Aufbau des Bereichs "Community Arts".

DOMINO – Zivilcourage im Rampenlicht

DOMINO – Zivilcourage im Rampenlicht ist ein kultur- und theaterpädagogisches Projekt für Zivilcourage, gesellschaftliche Beteiligung und soziale Emanzipation, das in den Jahren 2002 und 2003 in der sachsen-anhaltinischen Region Halle-Merseburg arbeitete. DOMINO organisierte praxisbegleitende Fortbildungsreihen für LehrerInnen, SozialpädagogInnen und andere MultiplikatorInnen, lud internationale TheatermacherInnen nach Halle und Merseburg ein, inszenierte Aktionstheater im öffentlichen Raum und organisierte Straßentheatertage, an denen Jugendliche ihre persönlichen Sichtweisen auf das Leben in der Region zeigten. DOMINO wurde wissenschaftlich begleitet und evaluiert vom Lehrgebiet Theater- und Medienpädagogik der Fachhochschule Merseburg. Ziel war die Förderung von Selbstbestimmung, Zivilcourage und zivilgesellschaftlichem Engagement mit Hilfe theaterpädagogischer Methoden. Im Vordergrund standen Sensibilisierung und Kompetenzentwicklung im Umgang mit Gewalt. Theater diente als Möglichkeit des sozialen Experimentierens mit unliebsamen Wirklichkeiten. DOMINO war Kooperationspartner von sabisa während der Fachkräftebegegnung "Kommunikation in Konflikten 2003" und Veranstalter der Straßentheatertage in Merseburg.
www.domino-x.de

Ellis & Bheki

Durban, Südafrika

Das Theaterduo Ellis Pearson und Bheki Mkhwane entwickeln ihre eigenen Stücke aus alltäglichen südafrikanischen Erfahrungen und führen diese weltweit auf Festivals und in Theatern auf, vorzugsweise im Freien. Die Stücke sind von ihrem körperbetontem Theaterstil, Humor und aktive Einbeziehung des Publikums gekennzeichnet und bearbeiten historische und politische Themen, die alle Altersgruppen ansprechen. Soziales Engagement ist ein Kernstück ihrer Arbeit: sie bilden junge Schauspieler aus, die keinen Zugang zu formellen Ausbildungen haben, führen mit der Hilfe von Sponsoren ihre Stücke dort auf, wo es sonst kein Theater gibt, und erarbeiten mit Gruppen aus verschiedenen ländlichen und städtischen Gegenden Theaterstücke, die dann zu öffentlichen Aufführungen kommen. 2002 kam Bheki Mkhwane als Teilnehmer des sabisa Austauschprogramms, "Kommunikation in Konflikten" nach Berlin. Er gab einen Workshop zu "Theatre of Imagination", der Methode von Ellis & Bheki, und führte sein Stück "Solomon's Pride" über Migrationsarbeiter in den Minen Südafrikas auf.

Ellis & Bheki

Forumtheater Inszene

Köln, Deutschland

für Bürgerbeteiligung und Dialog
Forumtheaterinitiative in Köln zu gesellschaftsrelevanten Themen

forumtheater rabenschwarz

Berlin, Deutschland

Die Forumtheatergruppe raabenschwarz entstand im Frühling 2001 im Anschluss an einer Workshopserie mit Jokerinnen aus dem Zentrum fürs Theater der Unterdrückten in Rio de Janeiro in Zusammenarbeit mit der Regionalen Anlaufstelle für Ausländerfragen (RAA) in Berlin. Die Forumtheaterarbeit begann als ein Projekt für Roma Flüchtlinge und besteht heute mehrwiegend aus Flüchtlingen aus verschiedenen Ländern. Thematisch beschäftigt sich die Gruppe mit dem Thema Flucht und den Alltagsrealitäten von Flüchtlingen und Asylsuchenden in der Stadt. Dabei dient das Forumtheater als kreatives Instrument zur Auseinandersetzung mit dem Themenfeld. Raabenschwarz spielt auf deutsch, obwohl viele in der Gruppe die deutsche Sprache nicht als Muttersprache beherrschen. Die Forum-Auftritte finden in Schulen, an Universitäten im Rahmen von Seminaren, in Flüchtlingsheimen und bei offiziellen Behörden statt.

www.forumtheater-rabenschwarz.de

GRIPS Theater

Berlin, Deutschland

Das GRIPS Theater ist in Zeiten der Studentenbewegung in West-Berlin aus dem „Reichskabarett“ als emanzipatorisches Kindertheater entstanden und wurde mit Stücken wie „Ein Fest bei Papadakis“, „Max und Milli“ und „Linie 1“ weltweit bekannt. GRIPS-Stücke wurden bisher über 1500mal in 40 Sprachen nachinszeniert. Das Besondere am GRIPS ist seine Methode: Stücke, Themen, Personen, Konflikte sind dort angesiedelt, wo das Publikum zu Hause ist. GRIPS nimmt die Probleme, Sehnsüchte und Bedürfnisse seines Publikums auf. Die Haltung des Theater ist: Wirklichkeit zeigen, Lebensperspektiven entwerfen, Mut machen. Das GRIPS Theater hat einen bildungspolitischen Anspruch, mit seinen Themen mischt es sich in die aktuellen Debatten ein und will Kinder zum Mitreden anregen. Das GRIPS Theater ist Kooperationspartner von sabisa bei den Projekten "In die Hände gespuckt" und "Gewalt im Spiel"

GRIPS Werke e.V.

Berlin, Deutschland

GRIPS Werke e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Angebote kultureller Bildungsarbeit und Theaterpädagogik rund ums GRIPS Theater schafft. In theaterpädagogischen Projekten der GRIPS Werke werden Kinder und Jugendliche selbst aktiv und setzen sich spielpraktisch mit ihren Themen auseinander.

www.gripswerke.de

Hier geblieben!

Berlin, Deutschland

Um ein ganzes Bleiberecht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und die vollständige Umsetzung der UNO Kinderrechte in der Bundesrepublik durchzusetzen wurde das Aktionsprogramm Hier geblieben! gemeinsam von PRO ASYL, dem Flüchtlingsrat Berlin, der GEW Berlin und dem GRIPS Theater gestartet. Es blickt nun auf eine Fülle von erfolgreichen Protestaktionen, Appellen an die Innenministerkon-ferenzen und PolitikerInnen, Demonstrationen und Touren zurück.
Zudem hat das GRIPS Theater im Rahmen des Aktionsprogramms ein Theaterstück mit gleichnamigen Titel entwickelt, das am 02. Mai 2005 in der Schiller-Werkstatt uraufgeführt wurde. "Hier geblieben!" wurde seit dem zu vielen Gastspielen in der gesamten Bundesrepublik eingeladen und ist mit über 150 Aufführungen das meistgespielte GRIPS Stück in diesem Zeitraum.

www.hier.geblieben.net

InterACT

Graz, Österreich

InterACT wurde 1999 in Graz gegründet und verbindet Spiellust und politisches Engagement, nutzt die kulturellen Ausdrucksformen Theater und (szenisches) Spiel als Werkzeug für Reflexion, Veränderung und Empowerment und gibt Anregungen zur Beteiligung und zur kulturellen und kreativen Eigentätigkeit. Seit seiner Gründung hat InterACT eine Vielzahl theaterpädagogischer Workshops, interaktiver Aktionen und soziokultureller Projekte durchgeführt.
InterACT war Projektpartner von sabisa bei den Fachkräftebegegnungen "Kommunikation in Konflikten" 2002 und 2003.

Kamoto Community Arts

Lusaka, Sambia

Kamoto Community Arts ist eine Basisorganisation in Sambia, die 1990 gegründet wurde. Sie besteht aus einem Theater, Musik- und Tanzensemble, in dem „Theatre for Development“-PraktikerInnen und professionelle SchauspielerInnen und TänzerInnen zusammenarbeiten. Kamoto Art’s Participatory Performance Practice (PPP) spricht die Erfahrungen und Bedürfnisse der communities an. Die Organisation nutzt Theater für Konfliktbearbeitung, Problemanalyse und Bedürfnisklärung mit einem Schwerpunkt auf der Beteiligung der communities und unter Verwendung traditioneller Performance. Arbeitsfeld von Kamoto sind sowohl städtische als auch ländliche Regionen Sambias.
Kamoto nahm an der Fachkräftebegegnung "Kommunikation in Konflikten" 2003 teil.

Mothertongue Project

Kapstadt, Südafrika

The Mothertongue Project (gegründet 2000) ist ein Kollektiv von Künstlerinnen, die sich mit dem „Heiligen“ (the sacred) in und durch Performance auseinandersetzen. Ihre Arbeit handelt vom Empowerment von Frauen und von praktischen Prozessen von Heilung und Veränderung durch die Kraft von Geschichtenerzählen und Performance, durch die das Publikum die eigenen Ressourcen für Selbstheilung entdecken und wiederherstellen soll. Das Kollektiv vereint Ansätze wie Körpertheater, Geschichtenerzählen, Atemarbeit, Rituale und Musik/Sound, um die körpereigene Weisheit und die Quelle persönlicher Träume und universaler Archetypen zu ergründen.
The Mothertongue Project nahm an der Fachkräftebegegnung "Kommunikation in Konflikten" 2002 und 2003 teil und gestaltet gemeinsam mit sabisa und Amani Peoples' Theatre Performance und Workshop auf der Friedenspädagogik-Konferenz in München im Februar 2004.
www.mothertongue.co.za

Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater Berlin e.V.

Berlin, Deutschland

Die Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater Berlin e.V. versteht sich als Dachverband der spiel- und theaterpädagogischen Szene in Berlin. Die Förderung von spiel- und theaterpädagogischer Arbeit in Institutionen der kulturellen Bildung, in Kitas, Schulen und soziokulturellen Einrichtungen, im Freizeitbereich für Jugendliche und Senioren und nicht zuletzt auch in Wirtschaftsunternehmen ist die Hauptaufgabe der Landesarbeitsgemeinschaft. Die Aufgabenbereiche der LAG umfassen vielfältige Aktivitäten der Fort- und Weiterbildung sowie Fachdiskussionen und Erfahrungsaustausch. Die LAG verfügt über umfassende Serviceangebote, die bis auf Ausnahmen nicht nur Mitgliedern zur Verfügung stehen. Als gemeinnütziger Verein bietet die LAG allen Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, die Arbeit des Dachverbands und die kulturpolitische Vertretung der eigenen Interessen aktiv mitzugestalten. Die LAG hat im Rahmen der Fachkräftebegegnung "Kommunikation in Konflikten" 2003 die "Berliner Fachgespräche" dem Austausch mit den afrikanischen TheaterpädagogInnen gewidmet.
www.lagstb.de

Paulo Freire Institut

Freie Universität Berlin

Das Paulo Freire Institut (PFI) ist ein autonomes Institut der Internationalen Akademie für Innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie (INA) gGmbH an der Freien Universität Berlin. Wir arbeiten mit 15 weiteren Instituten über Fachgrenzen hinweg zusammen. Das Paulo Freire Institut arbeitet im Bildungsbereich auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene. Länderschwerpunkte unserer internationalen Kooperation sind seit seiner Gründung im Juli 1999 Chile, Perú, Kolumbien und die meisten Länder in Zentralamerika.

Themba HIV/AIDS Project

Johannesburg, Südafrika

Themba HIV/AIDS Project entwickelt seit Februar 2002 Performances und interaktives Theater für Schulen, Basisorganisationen und Unternehmen in der südafrikanischen Provinz Gauteng, schwerpunktmäßig im Bereich HIV/AIDS-Prävention. Das Projekt richtet sich vor allem an Jugendliche und Eltern. Der Interactive Themba Theatre Process (ITT) nutzt eine Reihe interaktiver Theateransätze wie Forumtheater, Dramatherapie, Psychodrama, Theaterspiele, Improvisation, konventionelle Lehrmethoden, Stückeschreiben, Regiearbeit und Performance. Die jungen SchauspielerInnen und PädagogInnen aus Soweto, Tembisa und Alexandra haben dazu beigetragen, dass ITT ein südafrikaspezifischer Ansatz geworden ist.
Themba HIV/AIDS Project nahm an der Fachkräftebegegnung "Kommunikation in Konflikten" 2002 und 2003 teil.

University of Malawi / Department of Fine and Performing Arts

Zomba, Malawi

University of Malawi – Department of Fine and Performing Arts wurde 1982 gegründet und wird seit damals verbunden mit der Entwicklung malawischen Theaters. Als erste malawische Gruppe führte das Chancellor College Travelling Theatre der Fakultät partizipative Theaterworkshops zu Fragen der Arbeitssituation auf den Mbalachanda Tobacco Estates in Nordmalawi durch. Seitdem wurde der Ansatz sowohl von Regierungsorganisationen als auch von NGOs in Malawi aufgegriffen. Die Fakultät führt Workshops für community-Gruppen zu Theater und Konfliktbearbeitung durch und NGOs wie Project Hope, Africare Malawi, PSI International, UMOYO Health Network etc. haben an Trainingsmaßnahmen teilgenommen. Vor kurzem gingen Mufunanji Magalasi, Linje Manyozo, Joe Chimwenje und David Kerr gemeinsam mit Studierenden in communities, um dort Workshops zu so unterschiedlichen sozialen Problemen wie Armut, HIV/AIDS und die Beteiligung von DorfbewohnerInnen in NGO-Entwicklungsprozessen durchzuführen. Das Department of Fine and Performing Arts nahm an der Fachkräftebegegnung "Kommunikation in Konflikten" 2003 teil. sabisa reiste zur Konferenz "Performing the Nation – International Conference on Theatre in Africa" im September 2003 nach Malawi.

Weltfriedensdienst

Berlin, Deutschland

Weltfriedensdienst e.V. (WFD) ist eine entwicklungspolitische Organisation mit Sitz in Berlin. 1959 wurde der gemeinnützige Verein mit dem Ziel gegründet, sich in antifaschistischer Versöhnungsarbeit zu engagieren. Heute unterstützt der Verein Basisinitiativen in Afrika, Lateinamerika und Palästina und leistet hier im Norden entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Mit seinen Projekten versucht der WFD auch in unserer Industriegesellschaft längst überfällige "Entwicklungs"prozesse anzustoßen. So engagiert sich der WFD z.B. in der Menschenrechtsarbeit, für eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft und gegen Rassismus. Der WFD ist ein anerkannter Träger des Zivilen Friedensdienstes. Der WFD war Projektpartner von sabisa bei den Fachkräftebegegnungen "Kommunikation in Konflikten" 2002 und 2003 und bei dem Workshop "Short Stories for Long Moments of Peace".

Young People for Change

Durban, Südafrika

Young People for Change macht Bildungsarbeit zu unterschiedlichen gesellschaftlichen Themen. Schwerpunkt ist HIV/AIDS-Prävention. Young People for Change nutzt unterschiedliche künstlerische Formen: Theater, Tanz, Musik, Poesie und Geschichtenerzählen, um Botschaften zu Themen zu vermitteln, die für Jugendliche in den Townships in KwaZulu Natal, Durban (Südafrika) von Bedeutung sind. Die Zielgruppe ist zwischen 15 und 26 Jahren und kommt aus früher benachteiligten communities. Young People for Change nahm an der Fachkräftebegegnung "Kommunikation in Konflikten" 2003 teil.