Rückblick

Enacting Places of Change

Interaktives Theater in der Nachkriegskonfliktbearbeitung

Ein Aktionsforschungsprojekt in Zusammenarbeit mit "A Step Away", Beirut, Libanon, zur Entwicklung und Erprobung von interaktiven Theatermethoden als Mittel der Nachkriegskonfliktbearbeitung. Das Projekt wird gefördert durch die Berghof Stiftung für Konfliktforschung 

Publikation: Theater im Minenfeld der Emotionen

Artikel in der Tageszeitung (TAZ), 24.11.2006

"Theater im Minenfeld der Emotionen. Darstellende Kunst und Konfliktbearbeitung"

Beilage des Weltfriedensdienstes, peace prints, 11/2006

AutorInnen: Hannah Reich, Sruti Bala, Till Baumann

Beilage als .pdf hier herunterladen.


Show oder Bühne der Emanzipation?

Veranstaltung von Stiftung Nord-Süd-Brücken

Theater für soziale Veränderung
Mittwoch, 4. Juli 07 in Berlin
Nähere Infos

Forumtheaterworkshop "creating relation"

mit Sanjoy Ganguly (Indien)

Die Aktionstheatergruppe Halle (ATG) veranstaltete vom 29.04.2007 – 05.05.2007 in Halle (Saale) den Forumtheaterworkshop „creating relation“ mit Sanjoy Ganguly. Der Workshop, ein Kooperationsprojekt mit dem Friedenskreis Halle e.V. und sabisa – performing change e.V., wurde ergänzt durch Vorträge von Lou Marin (Frankreich), Till Baumann (Berlin) und Sanjoy Ganguly (Indien).

Malawi: Theater in Zeiten von Diktatur und Demokratisierung

Vortrag und Diskussion mit Dr. Mufunanji Magalasi

Dienstag, 27.3.2007, 19:30 Uhr

Werkstatt der Kulturen, Berlin

 

Die Geschichte eines unabhängigen "Popular Theatre" beginnt im Malawi der 1970er Jahre, einer Zeit finsterer Repression während der jahrzehntelangen Herrschaft des Diktators Kamuzu Banda. Auf der Basis von überlieferten Geschichten und Praktiken wurden ab den 80er Jahren neue ästhetische Formen entwickelt, darunter auch „Kuselewula“ - eine Art von Witz und Komik, mit der die Regierung indirekt mit künstlerischen Mitteln kritisiert wurde und der von ihr mit Mißtrauen begegnet wurde. Diese und andere Kunstformen wurden in das Malawische "Popular Theatre" integriert, das sich im Zuge der Demokratisierung in den 90er Jahren ästhetisch und inhaltlich stark veränderte. In seinem Vortrag zeigte Mufunanji Magalasi die Bedeutung von "Popular Theatre" heute. Er sprach darüber, wie "Popular Theatre" von der allgemeinen Bevölkerung praktiziert wird und welche Rolle es angesichts der Herausforderungen des kleinen Landes im südlichen Afrika - in Zeiten von HIV/AIDS, Armut und ökonomischer Krise - spielt.

 

Dr. Mufunanji Magalasi ist Dozent für Theater und partizipative Methoden an der University of Malawi, Chancellor College und Theatre for Development-Praktiker. Er lehrte in Südafrika und England und ist zur Zeit Gastdozent an der Leeds University. Er ist Autor des Standardwerks "Stage drama in independent Malawi: 1980 - 2002". Im Jahr 2003 war er bereits im Rahmen des sabisa Programms „Kommunikation in Konflikten“ in Berlin und gab einen Workshop zu Theater in Malawi.

SchülerInnen gestalten Schule

Forumtheater als Medium zur Förderung von Mitbestimmung und Schulentwicklung. Sept. bis Dez. 2006

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Das Forumtheaterprojekt wurde September-Dezember 2006 an der Alexander-Puschkin-OS (Berlin-Lichtenberg) und der Thomas-Mann-OS (Märkisches Viertel, Berlin) jeweils in einer Theater AG nachmittags durchgeführt. Das Projekt wurde von zwei Theaterpädagogen begleitet und lokal von jeweils einer Lehrerin unterstützt, die auch stets anwesend war. Die Jugendlichen (zwischen 13 und 17 Jahren) trafen sich einmal die Woche und erarbeiteten durch Improvisationen ihrer Alltagserfahrungen Szenen, die ein Problem oder eine Schwierigkeit in ihrem Leben darstellen. Diese wurden als Forumtheater im Dezember an der Schule vor SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern aufgeführt. Das Publikum kann eingreifen und Alternativen ausprobieren und diese dann diskutieren. Danach werden Ideen entwickelt, wie mit diesen Vorschlägen umgegangen werden kann, um den Schulalltag zu verbessern.

Das Projekt wurde gefördert von der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin und 5000xZukunft von Aktion Mensch.


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Weitere Informationen: marek.svb (at) sabisa.de

Projektdokumentation (als pdf-Datei) hier herunterladen.

Kommunikation in Konflikten (KIK 2006)

Theater Workshop "My Shadow walks with me on stage"

mit HOPE AZEDA (Ruanda) und NORA AMIN (Ägypten/Sudan)

Workshop zu Theaterarbeit in der Traumabewältigung, als Beteiligungsform an gesellschaftlichen Prozessen sowie der Arbeit mit eigenen Erfahrungen im Theater ("Real life for theatre/theatre for real life").

Kinder-Kiez-Erkundung

11. – 15.09.2006, Gesundbrunnen Grundschule Wedding, Berlin

Im Rahmen einer Projektwoche erkunden wir mit einer vierten Klasse ihren Schulkiez. Fragen, die uns dabei begleiten sind zum Beispiel: Wo ghehe ich gern hin? Wo nicht? Was für Menschen wohnen in meinem Kiez? Wo kommen sie her? Fühlen sie sich hier wohl?

"Ungeschminkt" wie im richtigen Leben

Projektwochen zum Thema Rassismus an Berliner Schulen

Kooperation mit dem GRIPS Theater und den Theaterpädagogischen Aktionen.

Ist Kinderarbeit immer schlecht?

Ein Kooperationsprojekt von sabisa ­ performing change e.V. , GRIPS Theater und ProNATs e.V.

Begleitend zur GRIPS-Mitspielaktion "In die Hände gespuckt - Kinder arbeit ächten und arbeitende Kinder achten" werden an Berliner Schulen Workshops durchgeführt, in denen die Eindrücke aus dem Mitspiel reflektiert und die Motive für Kinderarbeit intensiv erforscht werden. Die Workshops werden von einem interdisziplinären Team aus einer Theaterpädagogin (sabisa) und einer Kinderarbeits/rechts-Spezialistin (ProNats) geleitet.

Gefördert von Berlin 21 aus Mitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Evaluation der Mitspielaktion "In die Hände gespuckt" (GRIPS-Theater) :

Evaluation (PDF-Datei)
vollständige Transkriptionen der Interviews (PDF-Datei)

Infos bei meike.herminghausen (at) sabisa.de

Drei Theatermethoden für sozialen Wandel im Vergleich: Die Mitspielaktion, das Lehrstück und das Forumtheater

16. November 2005

Im Rahmen des 6. Festivals "Politik im Freien Theater" in Berlin veranstaltet sabisa - performing change eine Podiumsdiskussion in Kombination mit Einführungsworkshops zu drei Theatermethoden.

gender theatre - Geschlechterreflexion durch Inszenierungen

14. – 15.10.2005

Workshop (in Zusammenarbeit mit dem Gender Büro/ Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag) mit Dr. Regina Frey (Gender Büro) und Till Baumann (sabisa – performing change)

Kommunikation in Konflikten - KiK '05

27. August - 18. September 2005

Informations- und Trainingsprogramm in Berlin

Aus verschiedenen Ländern (Brasilien, Eritrea, Indien, Palästina, und voraussichtlich Usbekistan) haben wir TrainerInnen, die mit Theatermethoden im Bereich Konfliktbearbeitung tätig sind, eingeladen. Sie haben während ihres dreiwöchigen Aufenthalts in Deutschland Praxisworkshops für hiesige MultiplikatorInnen gegeben, um ihre Methoden und Kenntnisse im Arbeitsfeld Konflikttransformation mit performativen Medien weiterzugeben und um z.B. im Rahmen einer Fachtagung einen internationalen fachlichen Austausch anzustoßen. KiK '05 leistete einen Beitrag dazu, Ansätze kreativer Konfliktbearbeitung aus dem Globalen Süden in Deutschland bekannt und nutzbar zu machen.

in die Hände gespuckt

Arbeitende Kinder achten - Kinderarbeit ächten

Mitspielaktion für Klassen 5 bis 6 zum Thema Kinderarbeit
eine Kooperation mit dem GRIPS Theater

sabisa – performing change und das GRIPS Theater erarbeiten als entwicklungspolitische Bildungsmaßnahme die Mitspielaktion "In die Hände gespuckt", die sich an 5. und 6. Klassen wendet. Ziel ist eine intensive Auseinandersetzung der SchülerInnen mit dem Thema Kinderarbeit, mit Kinderrechten und insbesondere mit dem Recht auf Bildung. Dabei wird ein ganzheitliches und lebensweltbezogenes pädagogisches Konzept verfolgt: Ausgehend von der eigenen Situation und den eigenen Arbeitserfahrungen der Kinder werden die Arbeitsbedingungen von AltersgenossInnen in den Ländern des Südens ansatzweise am eigenen Leibe erfahren und reflektiert. Die SchülerInnen durchlaufen einen Parcours mit Stationen, an denen typische Arbeiten ausgeführt werden (z.B. Kohlen durch einen Schacht ziehen). Dazu lernen sie exemplarische Tagesabläufe von Kindern aus dem globalen Süden kennen und setzen sie theatralisch um. Die Behandlung durch die TheaterpädagogInnen (in den Rollen von Senatsangestellten) soll zum Wiederspruch provozieren. In Diskussionen wird es um Kinderrechte, die Bedeutung von Bildung und die Organisationsformen von arbeitenden Kindern gehen. Während des Weltkongresses der Bewegungen arbeitender Kinder im April/Mai 2004 in Berlin fanden Begegnungen mit diesen Kindern im Anschluss an das Stück statt. sabisa begleitet das Projekt wissenschaftlich, organisiert einen ExpertInnenworkshop und stellt die Ergebnisse im Rahmen einer Veranstaltung für entwicklungspolitische Organisationen zur Diskussion.

Infos: meike.herminghausen (at) sabisa.de

Doku-Film: Playing for Solutions

Theatre for Development in Kenya

Der Dokumentarfilm "Playing for Solutions" entstand im Oktober 2004 in Kenia im Rahmen eines Projekt-Tutoriums der Humboldt Universität zu Berlin mit der Unterstützung von sabisa. Fünf Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen begleiteten Facilitators des Amani Peoples´ Theatre (APT) in den Westen Kenias, um Workshops in verschiedenen communities filmisch zu dokumentieren. Die Theatre-for-Development-Arbeit von APT beruht auf den Werken Augusto Boals and Paolo Freires und verbindet diese mit indigenen Vorstellungen und Perfomance-Traditionen. Sinn und Zweck der Workshops mit lokalen Gruppen ist es, im Dialog gemeinsame Probleme zu identifizieren und Lösungskonzepte zu finden. In einem gemeinsam erarbeiteten Theaterstück werden Probleme dargestellt, an einem öffentlichen Platz aufgeführt und im Anschluss mit dem Publikum diskutiert. Mit dieser partizipativen Form des Theaters sollen im Dialog die Wahrnehmung und das Problembewusstsein geweckt und das Verständnis und Selbstbewusstsein für gemeinsame Aktionen gestärkt werden.

Der Film wurde eingeleitet mit einem kurzen Vortrag zur Entstehung von Theatre for Development in Afrika.
Eine Kooperationsveranstaltung mit der Humboldt-Universität zu Berlin mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Umverteilen!

Kontakt zu Filmgruppe über Marek Spitczok v. Brisinski

marek.svb (at) sabisa.de

Forumtheater und Improvisation

Workshop mit Methoden von Boal und Johnstone

Juni-Juli 2005

Eine methodische Einführung in die Bearbeitung von sozialen Konflikten durch Forumtheater als auch einen Ort, eigene Themen darzustellen und zu bearbeiten.

Inhalte:
• Alltag mittels Theater darstellen und reflektieren
• Bildertheater nach Augusto Boal
• Improvisationsübungen zur kreativen Darstellung eigener Erfahrungen (u.a. nach Keith Johnstone)
• Erleben und reflektieren von Raum, Macht und Status
• Einführung in das Forumtheater nach Augusto Boal
• Forumtheaterszenen entwickeln und moderieren (Rolle des Jokers)
• Forumaufführung im geschlossenen Rahmen

Workshopleitung: Marek Spitczok v. Brisinski

marek.svb (at) sabisa.de

Theater hinter Gittern

Gefängnistheater zwischen Kunst und Konfliktbearbeitung

Theaterarbeit in Haftanstalten in Rumänien, Südafrika und Deutschland (Berlin / Sachsen-Anhalt)


Mit: Aristita Albacan (Rumänien), Chris Hurst (Südafrika), Katrin Wolf / Till Baumann (Halle/Berlin) und Sibylle Arndt / Peter Atanassow (Theater Aufbruch, Berlin)


Unterschiedliche Ansätze von Theaterarbeit in Gefängnissen haben sich in den letzten Jahrzehnten in Deutschland und weltweit entwickelt. Manche Projekte verorten sich eher im künstlerischen, andere eher im pädagogischen Bereich, die meisten dazwischen. Die Zielsetzungen reichen von der Arbeit mit "anderen" SchauspielerInnen bis hin zur Verbesserung des Anstaltsklimas, der Bearbeitung von Konflikten oder der Vorbereitung von Resozialisierungsprozessen. In jedem Fall ist es Theater unter erschwerten Bedingungen, für Teilnehmende und TheatermacherInnen.


Diese Veranstaltung fand mit freundlicher Unterstützung der Heinrich Böll Stiftung und dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung statt.

Infos: marek.svb (at) sabisa.de

Salam Berlin!

Theaterpädagogisches Projekt an Schulen

Projekt zum Umgang mit kulturellen Stereotypen in Berliner Schulen
in Zusammenarbeit mit dem GRIPS Theater und den Theaterpädagogischen Aktionen

Im Herbst 2004 wurden in fünf Berliner Schulen in sozialen Brennpunkten einwöchige Theaterworkshops mit 8. und 9. Klassen stattfinden, die ihren Höhepunkt in einer gemeinsamen Aufführung finden. Die Workshops beschäftigten sich damit, wie sich kulturelle Stereotypisierungen nach den Anschlägen vom 11.09.2001 in Berliner Schulen widerspiegeln. Islamophobie und Antisemitismus sowie Vorurteile gegenüber Arabern waren einige der Themen. Ziel der Workshops ist der interkulturelle Dialog und die stärkere Integration muslimischer Jugendlicher. Vorbereitet werden die TheaterpädagogInnen durch Gespräche mit Fachleuten, die sich theoretisch und pädagogisch-praktisch mit der Situation arabischer Jugendlicher in Berlin beschäftigen.

Infos: meike.herminghausen (at) sabisa.de

Performing Change

November-Dezember 2004

Emanzipatorische Theateransätze in (entwicklungs-)politischer Bildung und pädagogischer Praxis
Eine Veranstaltungsreihe von sabisa performing change e.V., dem Berliner Entwicklungspoliti­schen Ratschlag (BER) und dem Paulo- Freire-Institut (PFI) der Internationalen Akademie (INA) an der FU- Berlin.

Ausführliche Infos bei Anja Petz und Till Baumann.

anja.petz (at) sabisa.de und till.baumann (at) sabisa.de

Kommunikation in Konflikten - KiK '04

Oktober-November 2004

Theatermethoden im Kontext von Konfliktbearbeitung und Entwicklung
- Fachkräfteaustausch und Trainingsprogramm -

Short Stories for Long Moments of Peace

August 2004

Internationales Workcamp mit den GewinnerInnen des Kurzgeschichtenwettbewerbs des Weltfriedensdienstes
In Zusammenarbeit mit dem Weltfriedensdienst e.V. und IJGD – Internationale Jugendgemeinschaftsdienste

Performing Africa

Konferenz in Leeds, Mai 2004

Konferenz in Leeds/GB, veranstaltet vom Leeds University Centre for African Studies (LUCAS) Vortrag (Paula Kramer): "Performing Research - Researching Performance in South Africa. Methodological Musings on Research Praxis and Theatre as Research."

Mit meinem Konferenzvortrag zeige ich Möglichkeiten der Verknüpfung von qualitativer sozialwissenschaftlicher Forschung und Theater auf. Hierzu verknüpfe ich Veröffentlichungen zu qualitativen Forschungsmethoden und Performance mit meiner eigenen empirischen Forschung zu Theater als Mittel und Teil des gesellschaftlichen Transformationsprozesses in Südafrika. Ich befürworte, über den Einsatz von Theater als mögliche Präsentationsform von Forschungsergebnissen hinauszugehen. Stattdessen erarbeite ich das ungenutzte Potential bereits bestehender Überschneidungen von Theater von qualitativer Forschung. Diese kann etwa die Anerkennung und Unterstützung von qualitativen Forschungsprozesse sein, welche oftmals unreflektierter aber selbstverständlicher Teil der Erarbeitung eines Theaterstücks sind. Beide Seiten (Forschung und Performance), so mein Fazit, könnten durch eine gezielte Kollaboration voneinander profitieren.

Während der Präsentation des Vortrags wurden Zitate der Forschungsinterviews als Mitschnitte eingespielt. Meine Intention war, jene Elemente, welche den Anstoß zu diesem Vortrag gaben, transparent werden und das Publikum am Forschungsprozess teilhaben zu lassen.

e24d5159a5500544d9cf16cb13309371.gif paula.kramer (at) sabisa.de

Internationale Friedenspädagogik-Konferenz

Februar 2004, Feldafing

Performance und Workshop: "Konflikttransformation durch Theater"
Gemeinsam mit Amani People's Theatre, Kenia und The Mothertongue Project, Südafrika. Eine Veranstaltung von InWEnt gGmbH und dem Institut für Friedenserziehung Tübingen

Im Februar 2004 fand in Feldafing bei München eine internationale Konferenz zur Friedenspädagogik in der Entwicklungszusammenarbeit statt. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen aus Kenia und Südafrika gestaltete sabisa einen Abend auf der Konferenz: Vier Frauen entwickelten zu diesem Anlass eine Performance, die die Arbeitsweisen von Amani People's Theatre, The Mothertongue Project und sabisa – performing change verbindet und den ZuschauerInnen einen Einblick in die Potentiale von Theaterarbeit zur Konflikttransformation gibt. Diese Eindrücke wurden in einem Workshop am nächsten Tag weiter vertieft. Dabei haben die TagungsteilnehmerInnen die Chance bekommen, die bei der Tagung aufgeworfenen Fragen mit theatralen Mitteln weiter zu bearbeiten und sich auf diese Weise ihren aktuellen Themen auf ungewohnte Weise zu nähern.

Gewalt im Spiel

November-Dezember 2003

Theaterworkshops zur Ausstellung "Krieg ist kein Kinderspiel – Kinderzeichnungen zum Krieg" in Berlin
ein Gemeinschaftsprojekt u.a. der Stiftung Haus der Demokratie und des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags e.V.
in Zusammenarbeit mit dem GRIPS Theater

Kommunikation in Konflikten '02

Oktober 2002

"Kommunikation in Konflikten – Konfliktbearbeitung mit kreativen Medien (2002)"
Fachkräftebegegnung mit TheaterpädagogInnen aus Südafrika in Berlin
in Zusammenarbeit mit dem Weltfriedensdienst e.V. und InterACT
gefördert durch die Stiftung Umverteilen!

Die erste sabisa-Fachkräftebegegnung mit dem Schwerpunkt Theater in der Konflikttransformation fand im Herbst 2002 statt. In Kooperation mit dem Weltfriedensdienst e.V. und dessen Rundreiseprogramm "Tanz, Töne, Theater – Kreative Trauma- und Konfliktbewältigung in Südafrika", zu dem eine Theaterwissenschaftlerin und ein Musikethnologe eingeladen waren, kamen auf Initiative von sabisa vier weitere südafrikanische TheaterpraktikerInnen nach Deutschland. Zusätzlich wurde von sabisa eine viertägige Fortbildung in Forumtheater organisiert, ebenso eine Performance und ein Kurzworkshop eines der weiteren Gäste. Bei diesem Austausch sprang der Funke auf viele der jetzigen Mitglieder von sabisa über und es entstand der Wunsch, die Arbeit des Vereins auf die kreativen Methoden in der Konflikttransformation zu konzentrieren.

Kommunikation in Konflikten '03

Juni-Juli 2003

"Kommunikation in Konflikten – Konfliktbearbeitung mit kreativen Medien (2003)"
Fachkräftebegegnung mit TheaterpädagogInnen aus Kenia, Malawi, Sambia und Südafrika in Berlin.
In Zusammenarbeit mit dem Weltfriedensdienst e.V., InterACT und der LAG Spiel und Theater Berlin e.V. Gefördert durch das Bundesministerium für Zusammenarbeit und Entwicklung, die Stiftung umverteilen! und den Evangelischen Entwicklungsdienst e.V.